Wie lange können das Sportforum und Maras Tanzwelt noch bleiben?
Das ECKPFEILER-Team versucht, Nutzungen der Bestandsgebäude so lange wie es geht zu ermöglichen. Durch einen optimierten Prozess bei Abbruch und Bau, können z.B. das Sportforum Allach, Elly-Staegmeyr-Str. 15 und das Kindertanz-Studio Maras Tanzwelt, Elly-Staegmeyr-Str. 11, trotz Baustelle noch bis Ende 2026 in den bisherigen Räumen bleiben.
Das gilt auch für jene gemeinnützige und kulturelle Nutzungen, die Flächen in der Elly-Staegmeyr-Str. 15 als Zwischennutzung – mietfrei nur gegen Nebenkosten – bezogen haben, wie zum Beispiel das Musik-Ensemble Der Gelbe Klang, dessen Programm wir Ihnen übrigens sehr ans Herz legen können.
Wann entstehen die ersten Eigentumswohnungen?
Es gab auf dem Rundgang erneut ein großes Interesse an Eigentumswohnungen. Hier muss man allerdings noch etwas Geduld haben. Erst im dritten Bauabschnitt wird es freifinanzierte Wohnungen geben. Dieser Abschnitt bietet ca. 300 Wohnungen und befindet sich dann auf dem nördlichsten Abschnitt des Areals und rund um das Gelände des heutigen Hochpunktes. Der Abriss des Bestandes ist wie oben geschrieben erst für 2027 vorgesehen, die Fertigstellung ist für 2029/30 geplant.
Warum wird an der Bahnlinie nur mit sechs Geschossen gebaut?
Ein Hauptgrund ist tatsächlich der Artenschutz. Da die geschützt Zauneidechse in ihrem Habitat an der Bahnlinie soviel Sonne wie möglich bekommen soll und nicht verschattet werden darf, wurde die Bebauung an der Stelle auf sechs Geschosse festgelegt.
Wie wird Artenschutz in der Bauphase organisiert?
Auch die gefiederten Artgenossen, die bisher auf dem Gelände leben, sollen in den KIRSCHGÄRTEN ihren Platz behalten. Aus diesem Grunde werden bereits im ersten Bauabschnitt an den Gebäuden zahlreiche und unterschiedliche Nistplätze geschaffen. So können Spatzen, Stare und auch Fledermäuse wohnortnah umziehen, wenn der Abriss er nächsten Gebäude ansteht.
Wann wird die Elly-Staegmeyr-Straße wieder geöffnet?
Sobald die ersten Bewohnerinnen und Bewohner im März 2027 einziehen, soll die Straße wieder befahrbar sein. Dann allerdings als Tempo-30-Zone. Damit das alles klappt, ist die Straße auch als eine der ersten Maßnahmen fokussiert erneuert worden. Auf dem Rundgang berichtete Florian Menzinger von der bereits fertiggestellten Spartenverlegung im Untergrund. Da die Straße künftig einen kleinen Schwung erhält, mussten unter anderem Wasser-, Strom- und Telekommunikationsleitungen neu verlegt werden. Der Kanal für die Entwässerung wurde von der Stadt selbst gebaut. Auch hier lief alles nach Plan. Die künftigen Kanaldeckel sind bereits sichtbar.